Samstag, 2. April 2016

Alte Technik braucht gelegentlich etwas Liebe


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Ich habe heute einen 1989er Suntour XC-Freilauf wieder ans Laufen gebracht. Ich bin so stolz!

Das gute Stück tut an dem alten Fahrradmanufaktur B-Modell meines Bruders seinen Dienst. Allerdings hat der Zahn der Zeit die Schmierung austrocknen lassen. Statt eines leisen, vertrauten Klickerns war irgendwann gar nichts mehr zu hören und der Freilauf blockierte.

Da es kein Youtube-Tutorial für diese Modell zu geben scheint (gab damals ja auch noch kein Internet!) musste ich mich mit Muße, Schraubenschlüssel und Lappen Schicht für Schicht an das Problem heranarbeiten. Letztendlich habe ich den Kern erreicht, neues Leben hineingefettet und alles wieder zusammengebaut. Und siehe da: nach fast dreißig Jahren läuft es wieder!

Das war ein schöner Nachmittag - sagte ich schon, dass ich stolz bin?! 

Dienstag, 29. März 2016

Einen kleinen Moment Sonne zum Einkaufen genutzt.


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Irgendwann war die Frühlingssonne zu sehen. Zeit für die Wochenendeinkäufe!

So schön kann der Alltag sein...

Samstag, 26. März 2016

Was Beuel fehlt: Samstag-Cappuccino


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Einen Samstag-Cappuccino sollte man auf der Bonner Friedrichstraße trinken. Ich finde, dass die Bänke vor den Läden dort einer der schönsten Orte in Bonn sind. Die Umwandlung der Straße vor einigen Jahren zeigt, wie lebenswert öffentlicher Raum wird, wenn man auf den Autoverkehr verzichtet.

Während Fussgänger vorbeigehen und Radfahrer vorbeifahren kann ich mich in Ruhe der rheinischen Lück luure hingeben - der Beobachtung passagerer Personen im Straßenraum. Keine Hektik zu erkennen. Immer wieder verschwinden Leute in den kleinen Läden oder betrachten deren Schaufenster. Paare, Familien, Touristengrüppchen, sie alle bewegen sich gemächlich an mir vorbei und scheinen ohne Stress. Mit meinem Cappuccino werde ich Teil des Ganzen - Teil der Straßenszene, die für alle scheinbar ein Stück Entspannung ist.

In Beuel hat sich die Bezirksvertretung gegen eine Umwandlung der Friedrich-Breuer-Straße in eine Fußgängerzone entschieden. Ich frage mich warum! Denn ich könnte jetzt schon sagen, auf welchem Stuhl ich sitzen und den Beuelern zuschauen würde, während sie entspannt dort bummeln! Ich schlage vor, über die getroffene Entscheidung noch einmal nachzudenken - Beuel hätte es verdient!

Montag, 21. März 2016

Mittwoch, 26. August 2015

Radler-Portrait: Schornsteinfeger auf zwei Rädern - Sascha

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⊗ Ein Schornsteinfeger, der auf das Fahrrad setzt - ein ungewöhnliches Bild?
"Wir haben zwei Brompton-Räder im Betrieb. Wenn man nicht viel Werkzeug mitnehmen muss, dann sind die Gold wert. Als Chef bin ich mit gutem Beispiel vorangegangen - und jetzt fahren auch die Mitarbeiter mit dem Rad zum Kunden, wenn die Aufgabe es zulässt."
⊗ Ist das Radeln nur ein berufliches Thema?
"Ich bin Fahrrad-begeistert und auch privat viel mit dem Rad unterwegs. Bei meinen Kindern ist das ähnlich. Ein Bäckerfahrrad habe ich auch noch - das ist mit nur einem Gang aber nicht ganz so komfortabel und eher anstrengend. "

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Natürlich ist ein Schornsteinfegerrad schwarz - Firmenaufdruck inklusive!

Samstag, 17. Januar 2015

Coffee-Stop

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Fast so schön wie Radfahren: Espressotrinken. Die Beueler haben Glück, denn einen besonders guten Espresso gibt es im Kaffeeladen Bonn in der Oberen Wilhelmstraße. Ein Stop in diesem Cafe wird mit selbstgeröstetem Kaffee belohnt - und dem Blick auf die Fahrräder, die fast immer vor der Tür stehen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

T... schuldigung, Herr Radfahrer!


Oft fragt man sich bei Umleitungen auf Bonner Fahrradwegen, ob dort auch nur Irgendwer an Radler gedacht hat. Wie das Thema vorbildlich anzugehen ist, zeigt heute Abend die Telekom:

Am Landgrabenweg findet wohl die Weihnachtsfeier des Telefonriesen statt. Dadurch ist natürlich auf dem Platz vor den Bürogebäuden kein Durchkommen mehr für Radler. Statt der in Bonn üblichen "Rate-wo-es-weitergeht"-Methode hat sich der Veranstalter hier aber für sechs nette Menschen entschieden, die den Fahradfahrern den Weg durch das Konzerngelände zurück auf den Landgrabenweg weisen. Und zusätzlich gibt es noch einen Lebkuchenmann für die Weiterreise. So macht man das!

Bei den Baustellen in Bonn würde allerdings oft schon eine frühzeitige Umleitung auf die Straße reichen. Und zwar über eine abgesenkte (!) Bordsteinkante und mit einem vernünftigen Schild, das man nicht erst sieht, wenn man damit kollidiert.

Und wenn dann noch jemand Schokolade verteilen würde, dann wäre wirklich alles gut!

Freitag, 5. September 2014

Es werde Sicht!


Ein dezentes Antrazith vor dunkelgrauem Pflaster - so sehen in Bonn zahlreiche Poller aus. Gedacht sind die Metallpfosten zur Aussperrung der Autos von bestimmten Verkehrsflächen. Darunter fallen natürlich auch Radwege; mit allen Konsequenzen.

Der heimische General-Anzeiger berichtete vor einigen Wochen von einem Radler, den die mangelnde Sichtbarkeit vom Rad geholt hat. Ein Einzelfall? Nein, meine Tochter hatte vor einigen Monaten ebenfalls einen solchen Unfall. Bei dem folgenden Telefonat mit der Stadtverwaltung hieß es nur: "Besser aufpassen! Wir können ja nicht jeden Pfosten in der Stadt anmalen."

Da von dieser Seite offensichtlich keine Abhilfe zu erwarten ist, bleibt nur bürgerliches Engagement. Mit einer Rolle gestreiftem Klebeband habe ich heute ein bisschen Streetart geschaffen und dem Pfosten ein wenig Farbe verpasst!

Liebe Fahrradstadt am Rhein: Die Gesamtkosten belaufen sich pro Pfosten auf 25 Cent. Das sollte doch wohl drin sein! Ihr könnt das auch bestimmt schöner als ich!