Mittwoch, 26. August 2015

Radler-Portrait: Schornsteinfeger auf zwei Rädern - Sascha

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⊗ Ein Schornsteinfeger, der auf das Fahrrad setzt - ein ungewöhnliches Bild?
"Wir haben zwei Brompton-Räder im Betrieb. Wenn man nicht viel Werkzeug mitnehmen muss, dann sind die Gold wert. Als Chef bin ich mit gutem Beispiel vorangegangen - und jetzt fahren auch die Mitarbeiter mit dem Rad zum Kunden, wenn die Aufgabe es zulässt."
⊗ Ist das Radeln nur ein berufliches Thema?
"Ich bin Fahrrad-begeistert und auch privat viel mit dem Rad unterwegs. Bei meinen Kindern ist das ähnlich. Ein Bäckerfahrrad habe ich auch noch - das ist mit nur einem Gang aber nicht ganz so komfortabel und eher anstrengend. "

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Natürlich ist ein Schornsteinfegerrad schwarz - Firmenaufdruck inklusive!

Samstag, 17. Januar 2015

Coffee-Stop

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Fast so schön wie Radfahren: Espressotrinken. Die Beueler haben Glück, denn einen besonders guten Espresso gibt es im Kaffeeladen Bonn in der Oberen Wilhelmstraße. Ein Stop in diesem Cafe wird mit selbstgeröstetem Kaffee belohnt - und dem Blick auf die Fahrräder, die fast immer vor der Tür stehen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

T... schuldigung, Herr Radfahrer!


Oft fragt man sich bei Umleitungen auf Bonner Fahrradwegen, ob dort auch nur Irgendwer an Radler gedacht hat. Wie das Thema vorbildlich anzugehen ist, zeigt heute Abend die Telekom:

Am Landgrabenweg findet wohl die Weihnachtsfeier des Telefonriesen statt. Dadurch ist natürlich auf dem Platz vor den Bürogebäuden kein Durchkommen mehr für Radler. Statt der in Bonn üblichen "Rate-wo-es-weitergeht"-Methode hat sich der Veranstalter hier aber für sechs nette Menschen entschieden, die den Fahradfahrern den Weg durch das Konzerngelände zurück auf den Landgrabenweg weisen. Und zusätzlich gibt es noch einen Lebkuchenmann für die Weiterreise. So macht man das!

Bei den Baustellen in Bonn würde allerdings oft schon eine frühzeitige Umleitung auf die Straße reichen. Und zwar über eine abgesenkte (!) Bordsteinkante und mit einem vernünftigen Schild, das man nicht erst sieht, wenn man damit kollidiert.

Und wenn dann noch jemand Schokolade verteilen würde, dann wäre wirklich alles gut!

Freitag, 5. September 2014

Es werde Sicht!


Ein dezentes Antrazith vor dunkelgrauem Pflaster - so sehen in Bonn zahlreiche Poller aus. Gedacht sind die Metallpfosten zur Aussperrung der Autos von bestimmten Verkehrsflächen. Darunter fallen natürlich auch Radwege; mit allen Konsequenzen.

Der heimische General-Anzeiger berichtete vor einigen Wochen von einem Radler, den die mangelnde Sichtbarkeit vom Rad geholt hat. Ein Einzelfall? Nein, meine Tochter hatte vor einigen Monaten ebenfalls einen solchen Unfall. Bei dem folgenden Telefonat mit der Stadtverwaltung hieß es nur: "Besser aufpassen! Wir können ja nicht jeden Pfosten in der Stadt anmalen."

Da von dieser Seite offensichtlich keine Abhilfe zu erwarten ist, bleibt nur bürgerliches Engagement. Mit einer Rolle gestreiftem Klebeband habe ich heute ein bisschen Streetart geschaffen und dem Pfosten ein wenig Farbe verpasst!

Liebe Fahrradstadt am Rhein: Die Gesamtkosten belaufen sich pro Pfosten auf 25 Cent. Das sollte doch wohl drin sein! Ihr könnt das auch bestimmt schöner als ich!

Freitag, 27. Juni 2014

Nürnberg steigt auf


In diesem Film wird der Weg der Stadt Nürnberg zur Fahrradfreundlichen Stadt beschrieben. Neben interessanten O-Tönen einer Alltagsradlerin ist auch die Perspektive der Stadtplaner zu sehen.

Als spannender Kontrast wird die City of Cyclists - Kopenhagen - präsentiert. Hier zeigt sich der deutsche Weg, der die Gestaltung von Nischen für den Fahrradverkehr und eine sehr langfristige Entwicklung als Mittel wählt - und für lange Zeit einen Flickenteppich an Maßnahmen in Kauf nimmt. In Dänemarks Hauptstadt wird hingegen anders gedacht: Eine Strecke beginnt am Punkt A und endet am Punkt B - und dazwischen muss jeder komfortabel, schnell und sicher radeln können.

Aber, wie man es auch sieht: Es wäre schön, wenn wir hier in Bonn schon so weit wären, wie in Nürnberg... oder in Kopenhagen!